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KLINIK FÜR PNEUMOLOGIE UND ALLGEMEINE INNERE MEDIZIN

Pneumologie, Allgemeine Innere Medizin, Beatmungsmedizin, Diabetologie, pneumologische Infektiologie, Hämatologie & Onkologie, Palliativmedizin, Schlafmedizin

Lungen- und Atemwegserkrankungen nehmen zu: Von 1990 bis 2017 ist weltweit ein Anstieg chronischer Atemwegserkrankungen von 39,8% zu verzeichnen (Global Burden of Disease Study 2017, Lancet Respir Med 2020; 8: 585-96). Entsprechend der Daten des Statistischen Bundesamtes sind in Deutschland im Jahr 2018 Krankheiten des Atmungssystems die dritthäufigste Todesursache, nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Neubildungen.

Mit der Klinik für Pneumologie und Allgemeine Innere Medizin, unter Leitung von Chefarzt Dr. med. Klaus-Peter Czudaj, wird dieser Entwicklung in der Region Rechnung getragen. Die Ausrichtung der mit insgesamt 89 Betten ausgestatteten Klinik am Standort Dülmen basiert auf zwei grundlegenden medizinischen Fachrichtungen: der Pneumologie und der Allgemeinen Inneren Medizin. 

Die Christophorus-Kliniken sind akademisches Lehrkrankenhaus der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Wir legen sehr viel Wert auf die Ausbildung unserer PJ-Studenten (Medizinstudenten im Praktischen Jahr) und unserer Assistenzärzte mit strukturierten Fortbildungsprogrammen.Die medizinische Versorgung der Bevölkerung im Kreis Coesfeld wird dadurch im stationären Bereich um das Fachgebiet Pneumologie erweitert und sowohl in der Qualität als auch in der Kapazität verbessert.

Als ausgeprägtes interdisziplinäres Querschnittsfach beinhaltet und tangiert die Pneumologie die Teilbereiche:

  • Bronchologie (inkl. interventioneller endoskopischer Therapietechniken),
  • klinische Pneumologie (z.B. Asthma bronchiale, COPD, Lungenfibrosen / interstitielle und granulomatöse Lungenerkrankungen, Pleuraergüsse),
  • pneumologische Onkologie (z.B. Lungenkarzinom, Mesotheliom, Karzinoid),
  • Infektiologie (z.B. Pneumonien, Influenza, COVID 19, Tuberkulose, Bronchiektasen, Sepsis),
  • Intensivmedizin (Intensivtherapie),
  • Beatmungsmedizin (invasive und nicht-invasive Beatmungsverfahren, Entwöhnung vom Beatmungsgerät / Weaning),
  • Schlafmedizin (z.B. Störungen der Atmung im Schlaf, Schlafstörungen, Tagesmüdigkeit).

Im Bereich des pneumologischen Fachgebietes liegt unsere Kompetenz in der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der unteren Atemwege (Trachea und Bronchien), der Lunge sowie des Mittelfells (Mediastinum) und des Rippenfells (Pleura). Diesbezüglich können wir nahezu alle tumorösen, allergischen oder entzündlichen Erkrankungen (sowohl infektiöser als auch immunologisch-rheumatologischer Ursache) in diesen Organstrukturen, ggf. in Zusammenarbeit mit spezialisierten Zentren der näheren Umgebung, behandeln. 

Interventionelle Bronchoskopie-Techniken mit diagnostischer oder therapeutischer Intention werden angeboten.

Unsere Klinik verfügt über ein, von der Deutschen Gesellschaft für Schlafmedizin (DGSM) akkreditiertes, Schlaflabor mit 6 polysomnographischen Messplätzen zur Diagnostik von Schlafstörungen, Tagesmüdigkeit oder schlafbezogenen Atmungsstörungen sowie deren Behandlung mit Atemwegsüberdruck-Verfahren (CPAP oder Bilevel) mittels Gesichtsmasken. Das Schlaflabor obliegt gemeinschaftlich dem Verantwortungsbereich von Herr Dr. Mohnke (als leitendem Abteilungsarzt) und von Herrn Dr. Czudaj (Chefarzt). Bei chronischer Überlastung oder Schwäche der Atemmuskulatur (chronische respiratorische Insuffizienz) helfen wir mit der Einleitung einer intermittierenden nicht-invasiven Selbstbeatmung (NIV) über Gesichtsmasken.

Auf unserer Intensivstation mit 10 Betten werden neben den üblichen, unterschiedlichen, intensivmedizinischen Therapieverfahren die allgemein anerkannten invasiven und nicht-invasiven Beatmungstechniken zur Behandlung des akuten Lungenversagens (akute respiratorische Insuffizienz) angewendet. Ein spezialisiertes Team aus Pflegekräften, Atmungstherapeuten, Logopäden und Ärzten arbeitet an der nachfolgend notwendigen Entwöhnung vom Beatmungsgerät (Weaning). 

Im Rahmen der Struktur unseres von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifizierten Darmkrebszentrums werden für unsere onkologischen Patienten auf den wöchentlich stattfindenden interdisziplinären Tumorkonferenzen individuelle multimodale Therapiekonzepte leitlinienbasiert auf der Basis der neuesten, aktuell anerkannten Therapieverfahren von den Ärzten der beteiligten Fachgebiete erarbeitet.

Die Allgemeine Innere Medizin wird am Standort Dülmen in großer Breite angeboten. Die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen im Rahmen der Allgemeinen Inneren Medizin beinhaltet in der Klinik folgende Teilbereiche:

  • Im Verantwortungsbereich des leitenden Oberarztes Herrn Martin Bökamp liegt schwerpunktmäßig die Diabetologie.
  • Oberärztin Frau Dina Laura Janser vertritt schwerpunktmäßig die Palliativmedizin (6 Betten) und die allgemeine gastroenterologische Versorgung unserer Patienten.
  • Die pneumologische Infektiologie (6 Infektionsbetten) und die Krankenhaushygiene obliegen schwerpunktmäßig dem Antibiotic Stewardship-Experten und Oberarzt Herrn Dr. med. Christian Deiters.
  • Die Intensivmedizin (10 Betten) wird schwerpunktmäßig durch Oberarzt Herrn Dr. med. Stephan Oelenberg vertreten.
  • Die Onkologie (12 Betten) obliegt Herrn PD Dr. med. Michael Zühlsdorf als leitendem Abteilungsarzt

Darüber hinaus deckt unsere Klinik das gesamte Spektrum der Inneren Medizin in der Grundversorgung ab. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit den Kollegen der anderen Medizinischen Kliniken innerhalb des Verbundes der Christophorus-Kliniken.

“Willkommen in der Klinik für Pneumologie und Allgemeine Innere Medizin im Krankenhaus-Standort Dülmen. Wir werden uns auf hohem medizinischem Niveau verantwortungsvoll um Sie kümmern.”

Ihr Klaus-Peter Czudaj
Chefarzt der Klinik für Pneumologie und Allgemeine Innere Medizin

 

Wie bieten Ihnen

Pneumologie

Pneumologie

Unser pneumologisches Leistungsspektrum: 

• Lungenfunktionsdiagnostik,

• Allergologische Diagnostik mit Labordiagnostik und inhalativer Provokationstestung,

• Flexible Bronchoskopie (Spiegelung der Atemwege – Bronchien) mit sämtlichen Biopsietechniken (Probeentnahmen aus den Atemwegen und der Lunge) zur Diagnostik: Spülungen (bronchoalveoläre Lavage), Zangenbiopsien, Bürstenbiopsien, Kryo-Biopsien (mit Vereisungssonde),

• Interventionelle Bronchoskopie mit starrer und flexibler Technik zur Therapie: Fremdkörperentfernungen, Tumorabtragungen, Blutstillungstechniken, Stentimplantationen,

• Bronchiale Endosonographie (Endobronchialer Ultraschall EBUS),

• Ultraschalldiagnostik (Sonographie) des Brustkorbs (Thorax) mit sonographie-gesteuerter Punktion,

• Thoraxdrainagen (Katheter im Brustkorb): kurzzeitig vorübergehend bei Ergussbildungen im Rippenfellraum (Pleuraerguss) und bei Luftansammlungen im Rippenfellraum (Pneumothorax) oder längerfristig als getunnelte Katheter zur dauerhaften Ableitung von Ergussbildungen im Rippenfellraum und deren Trockenlegung (Pleurodese),

• Messung der Atmung im Schlaf (Polygraphie),

• Schlaflabor (Polysomnographie) inkl. nicht-invasiver Maskentherapie (CPAP-Therapie)

• nicht-invasive Selbstbeatmung (NIV) bei unzureichender Atmung (chronischer respiratorischer Insuffizienz).

Verantwortungsbereich: Chefarzt Dr. med. Klaus-Peter Czudaj

Intensivmedizin

Intensivmedizin

Unser intensivmedizinisches Leistungsspektrum: 

• Versorgung kritisch kranker Patienten aus dem gesamten Gebiet der Inneren Medizin,

• Langzeitbeatmung und Entwöhnung vom Beatmungsgerät (Weaning),

• nicht-invasive und invasive Beatmungsverfahren bei akuter respiratorischer Insuffizienz,

• Initiierung einer nicht-invasiven intermittierenden Heimbeatmung (NIV) bei anhaltend unzureichender Atmung (chronischer respiratorischer Insuffizienz),

• erweiterte Kreislaufüberwachung inklusive PiCCO (Pulse Contour Cardiac Output),

• Nierenersatztherapie mit zwei Geräten zum kontinuierlichen Dialyseverfahren (kontinuierliche venovenöse Hämodiafiltration CVVHDF mit Citratantikoagulation),

• regelmäßige Visiten gemeinsam mit den Kollegen der Mikrobiologie und Hygiene.

Verantwortungsbereich: Oberarzt Dr. med. Stephan Oelenberg

Allgemeine Gastroenterologie

Allgemeine Gastroenterologie

Unser gastroenterologisches Liestungsspektrum:

• Oesophago-Gastro-Duodenoskopie (Spiegelung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm, inkl. „Narrow Band Imaging“ (Schmalband-Lichtspektrum-Bildgebung) mit Biopsie- und Blutstillungstechniken,

• Anlage von percutanen endoskopischen Gastrostomien (PEG) sowohl in Form der Fadendurchzugsmethode als auch Direktpunktionstechnik und Verlängerung als Jet-PEG

• Messung des Säuregehaltes in der Speiseröhre (PH-Metrie),

• Wasserstoff-Atemtest (H2-Atemtest, zur Diagnostik von chronischen Durchfallerkrankungen und Bauchschmerzen),

• Ileocoloskopien (Spiegelung des Dickdarms) mit entsprechenden Biopsietechniken inkl. endoskopischer Polypenabtragung,

• Fremdkörperentfernungen,

• Ultraschalldiagnostik (Sonographie des Bauchraumes) mit sonographie-gesteuerten Punktionen,

• Anlage von getunnelten Kathetern in den Bauchraum (Abdomen) zur dauerhaften Bauchwasserableitung.

Verantwortungsbereich: Oberärztin Dina Laura Janser

Palliativmedizin

Palliativmedizin

Palliativmedizin leitet sich von dem lat. Begriff „pallium“, d.h. Mantel („ummanteln“), ab und beinhaltet die umfassende Versorgung von Patienten/innen und ihren Angehörigen, die an einer unheilbaren, fortgeschrittenen Erkrankung leiden.

Dies sind vor allem Menschen mit bösartigen Tumorerkrankungen, fortgeschrittenen neurologischen oder internistischen Leiden. Ziel der Palliativmedizin ist es, die Lebenssituation des Patienten, des Partners, der Familie und ggf. auch der Umgebung zu verbessern. Dazu gehört eine umfassende Schmerztherapie und konsequente Behandlung körperlicher Beschwerden wie Atemnot, Übelkeit, Unruhe etc. ohne dass der Tod beschleunigt oder hinausgezögert wird. Das Leben wird bejaht und das Sterben als Vorgang betrachtet, der zum Leben gehört.

Mit Hilfe eines multiprofessionellen Teams, bestehend aus spezialisierten Pflegekräften, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, psychologischer Unterstützung und seelsorgerischer Begleitung sowie Sozialarbeitern und Ärzten wird dem Ziel nachgegangen, die Lebensqualität und damit den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen.

Es findet eine individuelle Begleitung statt, die es auch gestattet, z.B. Chemotherapie und/ oder Strahlentherapie unter dem palliativen Gedanken zur Symptomlinderung durchzuführen.

Die Palliativstation weist 6 großräumige Patientenzimmer auf, die auch die Übernachtung für einen nahestehenden Angehörigen ermöglichen.

Die enge Kooperation zwischen unserer Palliativstation und dem ambulantem Palliativteam macht meist die Entlassung in die vertraute Umgebung mit entsprechender Unterstützung möglich. Desweiteren besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem in unmittelbarer Nachbarschaft angesiedelten Hospiz.

Unser spezifisches palliativmedizinisches Leistungsspektrum:

  • – Aromatherapie, Klangschalentherapie, Entspannungstherapien (z.B. progressive Muskelrelaxation, Shiatsu-Massagen, Fango),
  • – Krankheitsverarbeitung (Patienten und Angehörige), seelsorgerische und psychoonkologische Begleitung,
  • – palliative Chemo-/ Strahlentherapien zur Symptomlinderung,
  • – Förderung und Erhaltung von Autonomie und Selbstbestimmung,
  • – Sterbebegleitung bei Patienten und Angehörigen,
  • – palliative Sedierung,
  • – Sozialmedizinische Betreuung (u.a. Organisation der weiteren häuslichen Versorgung bzw. Überleitung in die Kurzzeitpflege oder ins Hospiz),
  • – enge Zusammenarbeit mit dem PKD (palliativmedizinischer Konsiliardienst),
  • – Anlage von PICC-Line (gemeinsam mit der Radiologie)/ Arm-Ports,
  • – Anlage von getunnelten Katheter (Aszites, Pleura) zur dauerhaften, palliativen Entlastung von Bauchwasser sowie Erguss im Rippenfellraum; Magenablaufsonden,
  • – Symptomorientierte Therapien:

    • Schmerztherapie in Form von oraler, transcutaner, intravenöser Therapie (Schmerzpumpe) sowie Begleittherapie (Physiotherapie, transkutane elektrische Nervenstimulation TENS, Psychotherapie),
    • Therapie von Dyspnoe,
    • Therapie der Übelkeit,
    • Therapie von Unruhe und Angst.

Verantwortungsbereich: Oberärztin Dina Laura Janser

>> Zum Download: Anmeldebogen für die Patientenübernahme

Diabetologie

Diabetologie

Im Bereich der Diabetologie bieten wir

• Behandlung von akuten Stoffwechselentgleisungen, die ambulant nicht zu beherrschen sind (z.B. schwere Hypoglykämien und Ketoazidosen),

• Einstellungen aller Art der Insulintherapie,

• Glucagon-like Peptide 1- (GLP1-)basierte Therapien,

• modulare Schulungen durch unsere Diabetes-Beraterinnen,

• Durchbrechen einer Insulinresistenz bei Typ 2-Diabetikern,

• Behandlung von Folgeerkrankungen des Diabetes (z.B. Neuropathie und Nephropathie, diabetisches Fußsyndrom),

• Ernährungsberatung,

• Insulinpumpen-Therapie,

• Behandlung des Schwangerschafts-(Gestations-)Diabetes.

Verantwortungsbereich: Leitender Oberarzt Martin Bökamp

Pneumologische Infektiologie

Pneumologische Infektiologie

Die Infektionsmedizin am Standort Dülmen hat drei unterschiedliche Aufgaben:

  1. In der Alltagsversorgung können Patienten bis zu der Versorgungsstufe B+ (nach dem Stufenkonzept für Infektionspatienten) behandelt werden. (siehe Liste „Infektionskrankheiten“)
  2. In Ausbruchssituationen (saisonale Häufung von z.B. Influenza- oder Norovirus-Infektionen oder bei Coronavirus-Infektionen) werden die Patienten der Christophorus-Kliniken bevorzugt hier (kohorten-)isoliert und behandelt.
  3. Falls im Einzugsgebiet des Krankenhauses ein Patient mit Verdacht auf eine hochkontagiöse Erkrankung (z.B. Lassa, Ebola) detektiert wird, könnte eine Zuweisung durch das Gesundheitsamt erfolgen. Für diesen Fall wird ein Notfallkonzept vorgehalten. Patienten der Versorgungsstufe C würden jedoch dringlich verlegt werden müssen.

Infektionskrankheiten, die am Standort Dülmen behandelt werden können:

• Unklare Fiebersyndrome,

• Blutstrominfektionen mit oder ohne infektiöse Endokarditiden (ggf. in Kooperation mit der Klinik für Kardiologie: „kleines Endokarditis-Team“),

• Ambulant erworbene Pneumonien (inkl. Legionellosen), Lungenabszesse,

• Infekt-Exazerbationen chronisch-obstruktiver Lungenkrankheiten,

• Akute Virushepatitiden,

• Harnwegsinfektionen und Prostatitiden,

• Sexuell übertragbare Krankheiten (inkl. HIV),

• Tropenkrankheiten (inkl. Malaria),

• (Spondylo-)diszitiden (ggf. in Kooperation mit der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie und/ oder Neurologischen Klinik),

• Haut-/ Weichteilinfektionen (auch mit multiresistenten Erregern),

• Tuberkulose und andere Mykobakteriosen,

• Influenza-Infektionen,

• Corona-Infektionen,

• Akute infektiöse Enteritiden durch virale, bakterielle oder parasitäre Erreger,

• Krankenhaushygienisch besonders relevante Besiedelungen (z.B. mit 4-MRGN-Erregern),

• Meningitis oder andere ZNS-Infektionen (in der Neurologischen Klinik),

• Patient in Neutropenie unter Chemotherapie (in Kooperation mit unseren Onkologen auf unserer „onkologischen Schwerpunkt-Station“).

Unter dem Begriff „Antibiotic Stewardship (ABS)“ werden Maßnahmen und Strategien zusammengefasst, die das Ziel verfolgen, die Qualität der Verordnung von Antiinfektiva zu optimieren. Hierdurch soll einerseits das Outcome der behandelten Patienten verbessert werden, andererseits soll eine Reduktion des Resistenzdrucks erreicht werden.

Die Verantwortung für das „Antibiotic Stewardship“ trägt die Leitung der Einrichtung. Am Standort Dülmen kümmert sich Herr Dr. Deiters als ABS-Experte (Deutsche Gesellschaft für Infektiologie DGI) um den sinnvollen Einsatz antiinfektiver Medikamente und berät seine ärztlichen Kollegen.

Verantwortungsbereich: Oberarzt Dr. med. Christian Deiters

Onkologie

Onkologie

Der Schwerpunkt Hämatologie & Onkologie bietet Patienten mit Bluterkrankungen und mit bösartigen Tumorerkrankungen moderne Behandlungsmöglichkeiten. Dabei werden am Standort Coesfeld mit dem zertifizierten Darmzentrum schwerpunktmäßig Tumorerkrankungen aus dem gesamten Bauchraum und am Standort Dülmen Blutkrebserkanungen und alle weiteren soliden Tumorerkankungen behandelt. Abteilungsleitender Arzt für die hämato-onkologische Station am Standort Dülmen ist der Hämatoonkologe / Onkologe Priv.-Doz. Dr. med.  Zühlsdorf, der diese Funktion als Vertragsarzt ausübt und in der hämatologisch/onkologischen Schwerpunktpraxis gemeinsam mit Drs. med. Glados, Retzlaff  und Deuticke in Coesfeld und Dülmen niedergelassen ist.

Hierdurch ergibt sich der Vorteil einer durchgehend strukturierten Behandlung ambulant und stationär. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit anderen niedergelassenen Ärzten bzgl. onkologischer Patienten. Der Schwerpunkt Onkologie der Christophorus-Kliniken ist als Funktionsabteilung des Brustzentrums Münsterland zertifiziert und nach dem Landesbedarfsplan NRW anerkannt.

In der onkologischen Abteilung werden Patienten mit Krebserkrankungen ihrem Krankheitsstadium entsprechend individuell behandelt. Zu den Therapieformen gehören kurative und palliative Chemotherapien, spezielle Antikörpertherapien soweit diese stationär durchgeführt werden müssen. Diese Therapien können auch in Kombination mit einer Bestrahlung in Zusammenarbeit mit der Strahlentherapie-Praxis in Coesfeld erfolgen.

Für jeden Patienten wird ein angemessenes und umfassendes Therapiekonzept festgelegt. Hierzu dient die interdisziplinäre Tumorkonferenz mit Radiologen, Pathologen, Chirurgen, Strahlentherapeuten und Onkologen. Patienten benötigen häufig unterstützende Therapien zur Ernährung oder bei Infektionen. Eine gezielte psychoonkologische Betreuung erfolgt durch Herrn Paul Bergmann, der als Klinikseelsorger dem Team angehört. Eine wichtiges Therapieziel ist Verbesserung des körperlichen und allgemeinen Zustands des Patientin mit Entlassung in die weitere ambulante Pflege und Therapie.

Behandlungsspektrum

    • bösartige Tumorerkrankungen : Lungenkrebs, Hirntumoren  und  Metastasen (Streuherde)
    • Darmkrebs: nach Onkozert zertifiziertes Darmzentrum
    • Brustkrebs: Funktionsabteilung des Brustzentrums Münsterland
    • Diagnostik und Therapie von Blutkrankheiten
    • bösartige Lymphknotenerkrankungen (maligne Lymphome)
    • Multiples Myelom

Verantwortungsbereich: leitender Abteilungsarzt Herr PD Dr. med. Michael Zühlsdorf

Schlafmedizin

schlafmedizin

Schlafmedizin 

Schlaflabor: akkreditiert von der Deutschen Gesellschaft für Schlafmedizin (DGSM),

  • Polysomnographie (6 Messplätze) zur umfangreichen Untersuchung des Schlafes mit Messung physiologischer Funktionen z.B. zur Schlafarchitektur, zur Motorik und zur Atmung im Schlaf,
  • Transkutane Kohlendioxid-(CO2)-Messung zur nicht-invasiven Messung des Kohlendioxidpartialdruckes,
  • Multipler Schlaflatenztest (MSLT) zur Erfassung von Tagesschläfrigkeit,
  • überwachte Einleitung einer nicht-invasiven Atemwegüberdruck-Therapie („CPAP: continuous positive airway pressure“),
  • Veranlassung einer Therapie mittels Unterkiefer-Protrusionsschiene („Anti-Schnarchschiene“),
  • überwachte Einleitung einer nicht-invasiven Selbstbeatmung („Heimbeatmung“, NIV).

Verantwortungsbereich: Leitender Abteilungsarzt Herr Dr. med. Martin Mohnke und Chefarzt Dr. med. Klaus-Peter Czudaj

Seit 30 Jahren: zertifiziert und Akkreditiert durch die DGSM (Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin)  http://www.dgsm.de

 

INFORMATIONSPLUS

Weiterbildungsbefugnisse


Weiterbildungsbefugnisse


Basisweiterbildung Innere Medizin für 3 Jahre (Herr Bökamp und Herr Hellmann)


Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie für 12 Monate (Dr. Mohnke, Weiterbildungsstätte Praxis)


Diabetologie für 12 Monate (Herr Bökamp)


Schlafmedizin für 6 Monate (Dr. Mohnke, Weiterbildungsstätte Praxis)


Allergologie für 12 Monate (Dr. Mohnke, Weiterbildungsstätte Praxis)


 


NOTFALLKONTAKTE

Akute Notfälle

Notruf-Nr. 112

Zentraler häuslicher Notfalldienst
Tel. -Nr. 116 117
Notfalldienst Coesfeld
Notfalldienst Dülmen

Standort Coesfeld
Tel. -Nr. 02541 89-0
Südring 41, 48653 Coesfeld

Durchwahl Standort Dülmen
Tel. -Nr. 02594 92-00
Vollenstraße 10, 48249 Dülmen

Durchwahl Standort Nottuln
Tel. -Nr. 02502 220-0
Hagenstraße 35, 48301