In unserem Sozialpädiatrischen Zentrum Westmünsterland (SPZ) bieten wir Ihrem Kind und Ihrer Familie gezielte, ganzheitliche Unterstützung – frühzeitig, individuell und nah am Alltag Ihres Kindes. Wir stimmen unsere Hilfe auf die Bedürfnisse Ihres Kindes und Ihrer Familie ab.
Unser Zentrum ist an drei Standorten vertreten: Coesfeld, Bocholt und Rheine. Am Standort Coesfeld arbeitet ein interdisziplinäres Team aus Kinder- und Jugendmedizin, Neuropädiatrie, Kinderorthopädie, Psychologie, Logopädie, Heilpädagogik, Physiotherapie, Bewegungsanalyse und Sozialpädagogik eng zusammen.
Nach einem ausführlichen Erstgespräch werden die individuellen Fragen Ihres Kindes durch gezielte Diagnostik untersucht. Anschließend bespricht das Team die Ergebnisse gemeinsam, berät Sie umfassend und plant alle erforderlichen Maßnahmen. Wir begleiten Ihr Kind über den gesamten Entwicklungsverlauf, koordinieren ärztliche, therapeutische und pädagogische Unterstützung und helfen bei der Zusammenarbeit mit Kindergärten, Schulen, Behörden oder Therapeut:innen.
Wir wurden mit dem SPZ-Qualitätssiegel „wegweisend“ ausgezeichnet. Dieses Siegel, das von der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ) e. V. in Kooperation mit der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland (GKinD) e.V. verliehen wird, steht für eine hohe Qualität in der ambulanten sozialpädiatrischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien.
Im Anamnesegespräch besprechen die Ärzt:innen gemeinsam mit Ihnen alle wichtigen medizinischen, sozialen und psychosozialen Aspekte. Auch die Geburts- und Familiengeschichte Ihres Kindes wird erfasst.
Dabei wird spielerisch der Kontakt zu Ihrem Kind hergestellt, sodass wir einen ersten Eindruck von seiner Kommunikation, seinem Spiel- und Sozialverhalten gewinnen können. Anschließend folgt eine körperliche Untersuchung, um das Bild Ihres Kindes abzurunden.
Dabei werden besondere Bedingungen berücksichtig:
In unserer ADHS-Sprechstunde für Kinder betrachten wir Aufmerksamkeits- und Aktivitätsbesonderheiten als Ausdruck von Neurodiversität. ADHS entsteht durch ein komplexes Zusammenspiel genetischer, neurobiologischer und entwicklungsbezogener Faktoren und ist keine Krankheit im klassischen Sinne, sondern eine Variante menschlicher Gehirnentwicklung. Viele betroffene Kinder verfügen über besondere Stärken wie Kreativität, Empathie, hohe Energie, schnelles Denken und ausgeprägte Interessen.
Die Diagnostik erfolgt leitliniengerecht und differenziert mithilfe strukturierter Anamnesegespräche, standardisierter Fragebögen, klinischer Interviews sowie testpsychologischer Verfahren zur Erfassung von Aufmerksamkeit, Impulsivität und exekutiven Funktionen. Ziel ist eine präzise Einordnung unter Berücksichtigung von Ressourcen, Komorbiditäten und dem individuellen Entwicklungsstand. Auf dieser Basis bieten wir eine engmaschige, kontinuierliche Begleitung der Kinder und ihrer Familien an. Die Behandlung folgt einem multimodalen Ansatz, der psychoedukative Maßnahmen, verhaltenstherapeutische Interventionen, Eltern- und Schulberatung sowie – wenn sinnvoll – medikamentöse Optionen integriert. Im Mittelpunkt stehen stets die individuellen Potenziale des Kindes, die Förderung von Selbstwirksamkeit und ein unterstützendes Umfeld.
Kinder, die unter Einnässen oder Einkoten bzw. Stuhlschmieren leiden, können sich ebenfalls im SPZ vorstellen. Vor dem ersten Termin sind Fragebögen und Protokolle auszufüllen.
Während des Termins finden ein ausführliches Gespräch, eine körperliche Untersuchung sowie eine Ultraschalluntersuchung statt. Bei Bedarf wird zusätzlich der Urinfluss gemessen (Uroflow-Toilette). Anschließend erfolgt eine individuelle Beratung von Eltern und Kind zur Behandlung des Einnässens oder Einkotens bzw. Stuhlschmierens. Falls erforderlich, werden das Kind und seine Eltern auch über einen längeren Zeitraum begleitet.
Bei Kindern mit Entwicklungsauffälligkeiten kann in manchen Fällen der Verdacht auf eine Fetale Alkoholspektrumstörung (FASD) bestehen.
Die FASD entsteht durch Alkoholkonsum der werdenden Mutter in der Schwangerschaft, der lebenslange Folgen bei den betroffenen Kindern verursacht. Dies zieht insbesondere das noch nicht entwickelte Gehirn des Fötus in Mitleidenschaft.
Die diagnostische Abklärung kann hier im SPZ erfolgen und umfasst mehrere Termine. Im ärztlichen Gespräch wird das Kind sorgfältig untersucht, zudem werden Informationen zur Schwangerschaft und Geburt erhoben. Gegebenenfalls müssen auch andere mögliche Ursachen ausgeschlossen werden, wie zum Beispiel Wachstumsstörungen, genetische Erkrankungen, eine unzureichende Versorgung während der Schwangerschaft oder Schädigungen durch andere Substanzen.
Im Rahmen heilpädagogischer oder psychologischer Untersuchungstermine erfolgen Entwicklungs- und Intelligenzdiagnostik des Kindes. Außerdem werden wichtige Hirnfunktionen wie Aufmerksamkeit, Rechenfähigkeit und Verhalten überprüft. Liegt zusätzlich eine Epilepsie vor, wird eine entsprechende weiterführende Diagnostik veranlasst.
Frühgeborene Kinder haben trotz optimaler medizinischer Betreuung um die Geburt ein Risiko für spätere Entwicklungsauffälligkeiten. Dies wollen wir gemeinsam mit Ihrem/Ihrer Kinderarzt:in frühzeitig erkennen. In den Nachsorgeterminen im SPZ wird zunächst die motorische Entwicklung sowie die Sprach- und Spielentwicklung beachtet. Zu bestimmten Zeitpunkten führen wir umfangreiche Entwicklungstests durch. Im Anschluss an alle Untersuchungen werden wir den Entwicklungsstand Ihres Kindes genau mit Ihnen besprechen und evtl. eine spezifische Förder- oder Therapiemaßnahme empfehlen.
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der verschiedenen Berufsgruppen ermöglicht es uns ein ganzheitliches Bild von der Entwicklung Ihres Kindes und Ihrer Familiensituation zu erhalten und Sie umfassend zu unterstützen
Dabei ist uns die Kooperation und Vernetzung mit Ihrem/Ihrer Kinderarzt:in und mit anderen Institutionen (z.B. Bunter Kreis Münsterland, Frühförderstellen) wichtig. Weitere medizinische Probleme, wie z.B. gestörte Lungenfunktion, neurologische Fragestellungen, Probleme des Magen-Darm-Traktes, knöcherne Fehlstellungen, Wachstumsstörungen, Herzerkrankungen usw. können von uns in Kooperation mit den anderen Spezialambulanzen der Kinderklinik betreut werden. Die Überweisung zu den Untersuchungen erfolgt in Absprache mit Ihrem/Ihrer Kinderärzt:in.
Der Schutz von Kindern und Jugendlichen hat in unserem SPZ höchste Priorität. Unser interdisziplinäres Team unterstützt Familien bei Fragen und Sorgen rund um das Wohl von Kindern – mit einem besonderen Schwerpunkt auf Kindern mit körperlichen und/oder geistigen Beeinträchtigungen, die einen erhöhten Versorgungsbedarf haben.
Wir erkennen mögliche Belastungen frühzeitig, bieten fachliche Beratung und leiten bei Bedarf geeignete Schutzmaßnahmen ein. Ziel ist es, die körperliche und seelische Gesundheit, Entwicklung und Sicherheit der Kinder bestmöglich zu fördern.
Dabei arbeiten wir eng mit Jugendämtern, Ärztinnen und Ärzten, Therapeutinnen und Therapeuten sowie weiteren Fachstellen zusammen, um ein verlässliches Netzwerk für den Kinderschutz zu schaffen.
Unsere Abteilung setzt sich aus Fachkräften der Neuroorthopädie, Kinderorthopädie, Physiotherapie, Sportwissenschaft und Biomechanik zusammen. Die Behandlungen erfolgen größtenteils ambulant. Operative Eingriffe werden stationär in den anliegenden Christophorus Kliniken durchgeführt.
Wir behandeln in enger Zusammenarbeit mit den Neuropädiatern die orthopädische Fragestellungen bei motorischen Entwicklungsstörung wie
Wir bieten unseren Patient:innen
INDiGO-Projekt:
Projekt INDiGO in Kooperation mit der FH Münster – Mehr Informationen finden Sie hier.
In unserer interdisziplinären rehatechnischen Hilfsmittelsprechstunde beraten wir als Physio- und Bobath-Therapeut:innen zu individuell körperfernen Hilfsmitteln (z.B. Rollstuhl, Lifter, etc) für Ihr Kind. Das geschieht in enger Zusammenarbeit mit Orthopädie- und Rehatechniker:innen sowie Ärzt:innen. Die Versorgung erfolgt in Abstimmung mit Ihnen, behandelnden Therapeut:innen und betreuenden Einrichtungen wie Kita oder Schule.
Nach einer ausführlichen Analyse und Erprobung werden die Hilfsmittel angepasst, bei Bedarf auch im häuslichen Umfeld getestet und anschließend auf ihre Alltagstauglichkeit überprüft. Ziel ist eine passgenaue, alltagsgerechte Versorgung. Falsche oder unnötige Hilfsmittel sollen vermieden werden.
Das Sanitätshaus können Sie frei wählen.
Bei Bedarf werden Sie von uns auch in Widerspruchsverfahren gegenüber Kostenträgern unterstützt.
Die Haltungs- und Bewegungsanalyse im SPZ hilft dabei Bewegungsabläufe Ihres Kindes genau zu untersuchen. Viele Kinder und Jugendliche zeigen Auffälligkeiten in ihrer Haltung und beim Gehen, etwa durch Fehlstellungen, Muskelungleichgewichte, Koordinationsprobleme oder als Folge einer Erkrankung. Mit modernen Messverfahren kann das Gangbild Ihres Kindes präzise analysiert werden, um die bestmögliche Therapie zu planen.
Zu den eingesetzten Messverfahren in unserem SPZ gehören:
Uns ist es wichtig die Bewegungsabläufe Ihres Kindes ganzheitlich im Blick zu haben, daher nutzen wir parallel zu den technischen Messverfahren das Konzept “Gehen verstehen®” für eine detaillierte klinische Ganganalyse.
Durch die Kombination dieser Verfahren entsteht ein vollständiges Bild der motorischen Entwicklung Ihres Kindes. Daraus empfehlen wir, in Absprache mit unseren Orthopäd:innen, gezielt Maßnahmen wie zum Beispiel Physiotherapie, Osteopathie, spezielle Einlagen/Orthesen oder individuelle Übungen, damit Ihr Kind optimal gefördert wird.
Wie lange dauert die Haltungs-/Bewegungsanalyse?
Was ist mitzubringen?
Die Rasterstereographie wird mit freiem Oberkörper durchgeführt
Wir bieten Ihnen bei Bedarf zusätzlich eine ausführliche Beratung zum Thema Kinderschuhe an. Hierbei berücksichtigen wir, ob Ihr Kind eine Einlagen- oder Orthesenversorgung benötigt oder nicht.
Verstehen ist der erste Schritt zur Veränderung. Erst wenn wir das ‘Warum’ eines Verhaltens begreifen,
können wir an dem ‘Wie’ der Veränderung arbeiten.
(Rollo May, amerikanischer Psychologe)

Kinder und Jugendliche stehen im Laufe ihres Aufwachsens vor vielen Herausforderungen. Das können z. B. soziale Umstände, Entwicklungsauffälligkeiten, Erkrankungen, Behinderungen und kritische Lebensereignisse sein. Solche Belastungen können zu innerem Stress, emotionalen Schwierigkeiten oder auffälligem Verhalten führen. Unser psychologisches Team unterstützt dabei, solche Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, besser zu verstehen und gemeinsam passende Hilfsangebote und Wege im Umgang damit zu finden.
Mit folgenden Thematiken kommen Familien häufig zu uns:
Psychologische Anamnese
Im Rahmen der psychologischen Anamnese (Erstgespräch) stehen die Persönlichkeit, Entwicklung sowie herausfordernde Verhaltensweisen und Begleitumstände des Kindes im Mittelpunkt. Dabei werden neben Bezugspersonen aus Familie, Schule oder anderen Einrichtungen und Behörden auch die verschiedenen Lebenswelten des Kindes sorgfältig berücksichtigt, um ein umfassendes Bild der aktuellen Situation zu erhalten.
Psychologische Diagnostik
Die psychologische Diagnostik dient der ganzheitlichen Beurteilung der kognitiven, sozialen und emotionalen Entwicklung. Ziel ist es, sowohl vorhandene Stärken als auch Unterstützungsbedarfe zu erkennen. Berücksichtigt werden unter anderem Bereiche wie
Durch interdisziplinäre Fallbesprechungen im SPZ wird eine abgestimmte und ganzheitliche Einschätzung ermöglicht.
Elternberatung und -begleitung
Nach Abschluss der Diagnostik erfolgt eine Elternberatung, in der Ergebnisse, Diagnosen und Empfehlungen erläutert werden. Dazu gehört u. a. auch die Beratung für Sie als Eltern im Umgang mit den besonderen Bedarfen und Diagnosen Ihres Kindes. Wir empfehlen gezielte pädagogische, schulische und therapeutische Förder- und Beratungsangebote.
Unser Ziel: Verstehen und stärken
Psychologische Unterstützung bedeutet für uns:
Unsere heilpädagogische Diagnostik und Beratung konzentriert sich auf die Erfassung des aktuellen Entwicklungsstandes von Kindern im Alter von Geburt bis zum Schuleintritt.
Anamnesegespräch
Zunächst findet ein Anamnesegespräch statt, in dem wir die Persönlichkeit, Entwicklung, herausfordernde Verhaltensweisen und Umweltfakturen erfragen. Wir beziehen Bezugspersonen aus Familie, Schule oder anderen Einrichtungen mit ein, um ein umfassendes Bild der aktuellen Situation zu erhalten.
Heilpädagogische Diagnostik
Die heilpädagogische Diagnostik dient der ganzheitlichen Beurteilung der frühkindlichen Entwicklung. Durch standardisierte Testverfahren, Fragebögen sowie gezielte Spiel- und Verhaltensbeobachtungen können wir die motorischen, sprachliche, kognitive und sozio-emotionalen Entwicklung festhalten.
Durch die interdisziplinären Besprechungen können wir die Ergebnisse aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und interpretieren.
Elternberatung und -begleitung
Nach Abschluss der Diagnostik besprechen wir gemeinsam mit Ihnen die gewonnenen Erkenntnisse und beraten Sie hinsichtlich einer individuellen Förder- und Behandlungsempfehlung, die unter anderem die Entwicklung der Persönlichkeit, die Förderung verschiedener Entwicklungsbereiche, die Selbstständigkeit und die soziale Teilhabe Ihres Kindes stärken sollen. Dabei pflegen wir ein enges Netzwerk mit den verschiedensten Einrichtungen (Kitas, Frühförderstellen, etc.)
Unser Ziel
Ziel dieser Diagnostik ist es, frühzeitig Hinweise auf mögliche Entwicklungsstörungen oder eine drohende Behinderung festzustellen, um rechtzeitig unterstützen zu können.
Unsere logopädische Diagnostik und Beratung konzentriert sich auf Sprach-, Sprech-, Stimm- und orofazialen Störungen im Kindes- und Jugendalter. Zusätzlich können wir Schluckstörungen klinisch diagnostizieren.
Anamnesegespräch
Im Anamnesegespräch erfragen wir fokussiert nach der sprachlichen/ orofacialen Symtomatik, besprechen die häuslichen/außerhäuslichen Rahmenbedigungen, gehen auf die psycho-emotionalen Bedingungen ein. Teilweise beziehen wir Bezugspersonen aus Familie, Schule oder anderen Einrichtungen mit ein, um ein umfassendes Bild der aktuellen Situation zu erhalten.
Logopädische Diagnostik
Im Rahmen einer ausführliche Sprachdiagnostik werden umfassende und differenzierte logopädische Untersuchungsverfahren durchgeführt. Es kommen verschiedene standardisierte Testverfahren zum Einsatz, u.a. SETK-2, SETK 3-5, SET 5-10, CELF 5, PDSS.
Darüber hinaus stellen informelle Überprüfungsbögen, Beobachtungen im Spiel sowie Gespräche mit Eltern und Bezugspersonen wertvolle Informationsquellen dar. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für individuelle Förderempfehlungen.
Elternberatung und -begleitung
Nach Abschluss der Diagnostik besprechen wir gemeinsam mit Ihnen die Ergebnisse der spezifischen Fragestellungen, beispielsweise bei orofazialen Störungen mit Problemen in der Nahrungsaufnahme, u.a. Kau- & Schluckstörungen und atypischen oralen Verhaltensweisen.
Für Kinder, die sich verbal nur eingeschränkt mitteilen können, bieten wir Beratung im Bereich der Unterstützenden Kommunikation (UK) an, z.B. zu Gebärden, Bild- und Symbolsystemen, elektronische Kommunikationshilfen.
Unser Ziel:
Ziel ist es, jedes Kind individuell zu erfassen, ganzheitlich zu begleiten und gemeinsam mit Ihnen als Familie optimale Entwicklungsbedingungen zu schaffen. Ziel dieser Diagnostik ist es, frühzeitig Hinweise auf mögliche Entwicklungsstörungen oder eine drohende Behinderung festzustellen, um rechtzeitig unterstützen zu können.
Die Sozialberatung im SPZ ist ein Angebot. Es kann in Absprache mit dem interdisziplinären Team von den Eltern und/oder den Bezugspersonen der Kinder und Jugendlichen in Anspruch genommen werden.
Beratungsablauf
Meistens ist eine Beratung nach der Diagnostikphase sinnvoll, da sich viele Fragen erst im Verlauf ergeben. Natürlich steht Ihnen das Beratungsangebot auch schon früher zur Verfügung. Wir bieten telefonische Beratungen, aber auch persönliche Termine im SPZ an. Bei Sprachbarrieren bitten wir Sie um Hinzunahme eines Dolmetschers.
Beratungsthemen:
Sie haben Fragen, die nicht aufgeführt sind? Sprechen Sie uns einfach an und wir klären zusammen, ob wir Sie unterstützen können.
Ziel:
Wir füllen mit Ihnen zusammen Anträge aus und bleiben während des Prozesses für Sie ansprechbar. Die behördlichen Hürden sollen auf diesem Weg für Sie erleichtert werden.
Bei Bedarf informieren wir Sie auch über weitere wohnortnahe Beratungsangebote und vermitteln entsprechende Kontaktdaten.
Sollte es Unklarheiten geben, melden Sie sich bitte frühzeitig.
Ein SPZ ist eine ambulante medizinische Einrichtung für Kinder und Jugendliche (0 – 18 Jahre).
Die Besonderheit der sozialpädiatrischen Arbeit besteht darin, dass ein Team aus unterschiedlichen Berufsgruppen die Kinder, Jugendlichen und ihre Familie gemeinsam betreut und berät. Hierbei steht die gesamte Lebens- und Familiensituation des Kindes im Vordergrund.
Sie erreichen uns telefonisch unter: 02541 89-13007.
Wir betreuen Kinder und Jugendliche von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr. In Ausnahmefällen ist eine Betreuung darüber hinaus möglich – diese entscheidet das Ärzteteam des SPZ.
Ohne eine Überweisung ist eine Behandlung im SPZ nicht möglich!
Je nach Art dauert ein Termin bei uns zwischen 30 und 90 Minuten. Planen Sie daher bitte ausreichend Zeit ein und erscheinen Sie 10 Minuten vor Terminbeginn, um die Anmeldung reibungslos zu erledigen.
Da wir für Sie viel Zeit für Untersuchungen und Gespräche reservieren, bitten wir Sie, uns rechtzeitig zu informieren, falls Sie Ihren Termin nicht wahrnehmen können.
Eine Absage ist sowohl telefonisch unter 02541-89 13007, als auch per E-Mail an spz@christophorus-kliniken.de möglich.
Ein Quartal ist ein Zeitraum von drei aufeinanderfolgenden Monaten. Im Jahr gibt es vier Quartale:
Parkhaus an den Christophorus Kliniken, Münsterstraße 34, 48653 Coesfeld – zum Teil barrierefrei
Parkhaus Marktgarage, Bernhard-von-Galen-Straße 11, 48653 Coesfeld
Behindertenparkplätze:

Chefarzt der Kinder- und Jugendklinik
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Neuropädiatrie, Neonatologie
Ärztliche Leitung SPZ Westmünsterland

Leitende Ärztin des Bereichs Neuroorthopädie und Technische Orthopädie
Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, Kinderorthopädie, Sportmedizin
stellvertretende Leiterin SPZ Westmünsterland
Sektionsleitung Kinderorthopädie
Telefon: 02541 89-13007
Fax: 02541 89-13540
E-Mail: spz@christophorus-kliniken.de
Unsere Adresse, wenn Sie zu uns kommen:
Bernhard-von-Galen-Straße 32
48653 Coesfeld
Im Nebeneingang befindet sich der barrierefreie Zugang.
Unsere Postanschrift:
Christophorus Kliniken GmbH
Sozialpädiatrisches Zentrum
Südring 41, 48653 Coesfeld
Anfahrt zum Medizinischen Zentrum für Erwachsene mit Behinderung (wenn der Termin dort stattfindet):
Falls Ihr Termin in den Räumlichkeiten des MZEB stattfindet, wird dies in der Terminmitteilung mitgeteilt. Die Adresse lautet:
Alte Münsterstraße 18-22, 48653 Coesfeld
Lebensbedrohliche Notfälle
Tel. -Nr. 112
Zentrale Notaufnahme am Kliniken-Standort Coesfeld:
Für akute Erkrankungen oder Verletzungen, die eine rasche medizinische Versorgung benötigen, ist unsere zentrale Notaufnahme an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr für Sie geöffnet.
Hier werden auch alle Arbeits-/Wege- und Schulunfälle (Berufsgenossenschaft) fachkundig betreut und auch weiterversorgt.
Zentrale Notaufnahme am Kliniken-Standort Dülmen:
Für akute internistische und neurologische Erkrankungen, die eine rasche medizinische Versorgung benötigen, ist unsere zentrale Notaufnahme an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr für Sie geöffnet.
Bei Verletzungen und Unfällen, die eine rasche Versorgung benötigen, ist unsere chirurgische Ambulanz in Dülmen von 08:00-16:30 Uhr für Sie geöffnet. Hier werden auch alle Arbeits-/Wege- und Schulunfälle (Berufsgenossenschaft) fachkundig betreut und auch weiterversorgt.
Hier finden Sie Informationen zur Hilfe und Unterstützung nach sexualisierter Gewalt.
Alle anderen akuten Erkrankungen: hausärztliche Notfallnummer
Tel. -Nr. 116 117
Notfalldienst Kreis Coesfeld
Telefonzentrale Klinikstandort Coesfeld
Tel. -Nr. 02541 89-0
Südring 41, 48653 Coesfeld
Telefonzentrale Klinikstandort Dülmen
Tel. -Nr. 02594 92-00
Vollenstraße 10, 48249 Dülmen
Telefonzentrale Klinikstandort Nottuln
Tel. -Nr. 02502 220-0
Hagenstraße 35, 48301 Nottuln
| Station | Leitung | Kontakt |
|---|---|---|
| DE/IMC | Pflegerische Leitung: Hans-Jürgen Konert stellv. Pflegerische Leitung: Michael Hägele, Nadine Puhe | Tel: 02502 220-36071 |
| D1 | Pflegerische Leitung: Matthias Frankemölle stellv. Pflegerische Leitung: Kai Schweinstig und Nina Ahlmann | Tel: 02502 220-36171 E-Mail: matthias.frankemoelle@christophorus-kliniken.de |
| D2 | Pflegerische Leitung: Nadine Stepka stellv. Pflegerische Leitung: Margret Hageböck | Tel: 02502 220-36150 E-Mail: nadine.stepka@christophorus-kliniken.de |
| Endoskopie | Pflegerische Leitung: Claudia Bresgen | E-Mail: claudia.bresgen@christophorus-kliniken.de |
| Tagesklinik | Pflegerische Leitung: Monika Ruthmann | Tel: 02502 220-36013 E-Mail: monika.ruthmann@christophorus-kliniken.de |
Station | Leitung | Kontakt |
A1 | Pflegerische Leitung: Irina Kraus | Tel: 02594 92-21139 E-Mail: irina.kraus@christophorus-kliniken.de |
A2 | Pflegerische Leitung: Melanie Richter stellv. Pflegerische Leitung: Thomas Hülsmann | Tel: 02594 92-21238 E-Mail: melanie.richter@christophorus-kliniken.de Tel: 02594 92-21238 E-Mail: thomas.huelsmann@christophorus-kliniken.de |
BE2 | Pflegerische Leitung: Urs Gondrum stellv. Pflegerische Leitung: Elisabeth Zobe | Tel: 02594 92-23052 E-Mail: urs.gondrum@christophorus-kliniken.de Tel: 02594 92-23052 E-Mail: elisabeth.zobe@christophorus-kliniken.de |
A3 | Pflegerische Leitung: Celina-Marie Schniggendiller stellv. pflegerische Leitung: Christian Sicking | Tel: 02594 92-47286 E-Mail: celina-marie.schniggendiller@christophorus-kliniken.de Tel: 02594 92-47286 E-Mail: christian.sicking@christophorus-kliniken.de |
A4 | Pflegerische Leitung: Florian Küppers stellv. Pflegerische Leitung: Eileen Thurau | Tel: 02594 92-47054 E-Mail: florian.küppers@christophorus-kliniken.de Tel: 02594 92-21438 E-Mail:eileen.thurau@christophorus-kliniken.de |
DE1 | Pflegerische Leitung: Maria Beine | Tel: 02594 92-23023 E-Mail: maria.beine@christophorus-kliniken.de |
DE2 | Pflegerische Leitung: Sabina Berdys stellv. Pflegerische Leitung: Stefanie Lemanski | Tel: 02594 92-21001 E-Mail: sabina.berdys@christophorus-kliniken.de Tel: 02594 92-47058 E-Mail: stefanie.lemanski@christophorus-kliniken.de |
D1 | Pflegerische Leitung: Michaela Knüvener stellv. Pflegerische Leitung: Lena Althoff | Tel: 02594 92-47050 E-Mail: michaela.knuevener@christophorus-kliniken.de |
AE und ZNA | Pflegerische Leitung: Stefan Pieper stellv. Pflegerische Leitung: Joey Erkeling (AE), Sabine Yogurtcu (ZNA) | Tel: 02594 92-21017 E-Mail: stefan.pieper@christophorus-kliniken.de |
Endoskopie | Pflegerische Leitung: Günther Winkler | |
Kard. Funktion | Pflegerische Leitung: Evelyn Schumacher | |
| Station | Leitung | Kontakt | |||
|---|---|---|---|---|---|
| A2/A3 | Pflegerische Leitung (kommis.): Ellena Hüning stellv. Pflegerische Leitung: Lisa Elbers | Tel: 02541 89-11231 E-Mail: ellena.huening@christophorus-kliniken.de | |||
| BE | Pflegerische Leitung: Lukas Kösters stellv. Pflegerische Leitung: José Rui Klamt und Yvonne Fügemann | Tel: 02541 89-11065 E-Mail: lukas.koesters@christophorus-kliniken.de | |||
| B1 | Pflegerische Leitung: Nicole Thier stellv. Pflegerische Leitung: Elina Weghake, Rita Schultewolter | Tel: 02541 89-11165 E-Mail: nicole.thier@christophorus-kliniken.de | |||
| C2 | Pflegerische Leitung (kommis.): Myriam Oral stellv. Pflegerische Leitung: N.N. | Tel: 02541 89-11295 E-Mail: myriam.oral@christophorus-kliniken.de | |||
| B2 | Pflegerische Leitung: Heidi Kerkeling stellv. Pflegerische Leitung: Iris Hähner | Tel: 02541 89-11265 E-Mail: heidi.kerkeling@christophorus-kliniken.de | |||
| C1 | Pflegerische Leitung: Andrea Lienhard stellv. Pflegerische Leitung: Carola Langener | Tel: 02541 89-11195 E-Mail: andrea.lienhard@christophorus-kliniken.de | |||
| D1 | Pflegerische Leitung: Christoph Pototzki stellv. Pflegerische Leitung: Isabell Jahnel, Sandra Ruhnau | Tel: 02541 89-12191 E-Mail: christoph.pototzki@christophorus-kliniken.de | |||
| D4/Neugeborene | Pflegerische Leitung: Rita Brinkert stellv. Pflegerische Leitung: Bianca Nißler, Corinna Müther | Tel: 02541 89-12422 E-Mail: rita.brinkert@christophorus-kliniken.de | |||
| D2 | Pflegerische Leitung: Katrin Lemm stellv. Pflegerische Leitung: Daniela Hölker, Annalena Bläker | Tel: 02541 89-12244 E-Mail:katrin.lemm@christophorus.eu | |||
| D3 | Pflegerische Leitung: Kerstin Kemna stellv. Pflegerische Leitung: Johann Steggemann, Sara Kaute | Tel: 02541 89-12322 E-Mail: kerstin.kemna@christophorus-kliniken.de | |||
| B3/B4 | Pflegerische Leitung: Julian Reers stellv. Pflegerische Leitung: Andrea Lauterbach, Daniel Laukamp | Tel: 02541 89-12422 E-Mail: julian.reers@christophorus-kliniken.de | |||
| Kinderambulanz | Pflegerische Leitung: Natalie Demes | Tel: 02541 89-11312 E-Mail: natalie.demes@christophorus-kliniken.de | |||
| Anästhesie | Pflegerische Leitung: Leo Schwabe stellv. Pflegerische Leitung: Johannes Pieper | Tel: 02541 89-12101 E-Mail: leo.schwabe@christophorus-kliniken.de | |||
| OP | Pflegerische Leitung: Christoph Böing-Messing stellv. Pflegerische Leitung: Mareen Hiller | E-Mail: christoph.boeing-messing@christophorus-kliniken.de | |||
| Ambulanzklinik | Pflegerische Leitung: Benjamin Held | Tel: 02541 89-12193 E-Mail: benjamin.held@christophorus-kliniken.de | |||
| ZSVA | Pflegerische Leitung: Dirk Geertsma | Tel: 02541 89-12105 E-Mail: dirk.geertsma@christophorus-kliniken.de | |||
| Endoskopie | Pflegerische Leitung: Gisela Maas stellv. Pflegerische Leitung: Christina Niehoff | Tel: 02541 89-12031 E-Mail: gisela.maas@christophorus-kliniken.de | |||
| Kard. Diagnostik | Pflegerische Leitung: Evelyn Schumacher stellv. Pflegerische Leitung: Michaela Daldrup | Tel: 02541 89-11106 E-Mail: evelyn.schumacher@christophorus-kliniken.de | |||
| ZNA | Pflegerische Leitung: Sven Nyssen stellv. Pflegerische Leitung: Nicole Wendt | Tel: 02541 89-12010 E-Mail: sven.nyssen@christophorus-kliniken.de | |||
| Lichtruf | Pflegerische Leitung: Andrea Pechacek, stellv. Pflegerische Leitung: Nancy Sommer | E-Mail: andrea.pechacek@christophorus-kliniken.de |
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