„Psychologie und Morbus Parkinson“ stand im Mittelpunkt einer Fachtagung, zu der sich jetzt Expert:innen aus ganz Deutschland in den Christophorus Kliniken in Dülmen trafen. Die rund 40 Spezialist:innen kommen aus den Bereichen Neuropsychologie, Psychotherapie und Neurologie und beschäftigen sich schwerpunktmäßig mit der neurodegenerativen Erkrankung Parkinson.
Das Besondere an der Veranstaltung, die in diesem Jahr schon zum 28. Mal stattfand: Referent:innen und Behandler:innen sind teils in der Wissenschaft und teils in der Praxis tätig. So können neue Erkenntnisse durch den Multiplikatoreffekt schnell verbreitet und praktische Erfahrungen ausgetauscht werden.
Die Vorträge beschäftigten sich mit verschiedenen Aspekten der Parkinson-Erkrankung wie z. B. kognitive Leistungseinbußen, Schlafstörungen, Lebensqualität, Psychoedukation, neue Testverfahren, spezifische Sportaktivitäten und Probleme in der Partnerschaft. Darüber wurde sich im Nachgang jeweils intensiv ausgetauscht.
Nach 2014 und 2019 war es das dritte Mal, dass die Klinik für Neurologie in Dülmen die Tagung ausrichtete. Jeannette Overbeck, Leitende Neuropsychologin und Organisatorin der Veranstaltung (Foto r.), und der Chefarzt der Neurologie, Dr. Pérez-González (Foto l.), freuten sich über die rege Teilnahme, kamen doch die Teilnehmenden teils von weit her – wie Schleswig-Holstein oder Bayern. Gastgeber:innen und Gäste waren sich am Ende einig, dass die Tagung ein voller Erfolg war.


