Anlässlich des „Tags der Arthroskopie“ am heutigen 1. Februar steht die Schulterarthroskopie im Fokus moderner orthopädischer Medizin. Minimalinvasive Verfahren ermöglichen heute eine schonende und zugleich effektive Behandlung von Schultererkrankungen. Besonders häufig wird die Arthroskopie bei Schäden der Rotatorenmanschette eingesetzt – einer Muskel-Sehnen-Einheit, die für Beweglichkeit und Stabilität des Schultergelenks entscheidend ist.
Bei dieser arthroskopischen Rotatorenmanschetten-Rekonstruktion können gerissene Sehnen präzise wieder am Knochen fixiert werden, meist über wenige kleine Hautschnitte.
Beim Enge-Syndrom der Schulter, dem sogenannten „Impingement-Syndrom“ können einfache arthroskopische Erweiterungs-Operationen und die Entfernung des Schleimbeutels hilfreich sein, bei Verletzungen der Schultergelenkkapsel können mit der minimalinvasiven Schlüssellochtechnik Reparaturen durchgeführt werden.
Vorteile für die Patientinnen und Patienten bei all diesen Eingriffen: Geringere Schmerzen, schnellere Rehabilitation und eine raschere Rückkehr in den Alltag. „Der „Tag der Arthroskopie“ macht deutlich, wie sehr moderne minimalinvasive Technik zu besseren Behandlungsergebnissen beitragen kann“, fasst Dr. Dirk Sven Jakob, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie der Christophorus Kliniken, zusammen.


