Vor (symbolisch) „verschlossener“ Tür standen am Freitag die Patient:innen und Angehörigen an den drei Standorten der Christophorus Kliniken. Wie angekündigt, beteiligten sich die Kliniken an einer Protestaktion, zu der Krankenhausgesellschaften in NRW, Bayern und Baden-Württemberg aufgerufen hatten. Sehr viele Krankenhäuser verschlossen unter dem Motto „Kein Geld. Keine Versorgung.“ von 11 bis 13 Uhr symbolisch ihre Haupteingänge. In unseren Klinikstandorten standen Warn-Barken im Weg, so dass Patient:innen und Besucher:innen einen kleinen „Umweg“ machen mussten, um ins Haus zu gelangen. Wie berichtet, protestieren Krankenhäuser gemeinsam gegen die geplanten finanziellen Einschnitte durch das Sparpaket der Bundesregierung.
Unsere Geschäftsführer Christian Gutendorf und Dr. Jan Deitmer standen ab 12 Uhr an den Standorten in Coesfeld und Dülmen, um Patient:innen, Besucher:innen und geladenen Medienvertreter:innen die Aktion einzuordnen. „Viele Krankenhäuser werden durch die Sparpläne akut gefährdet. Wir sind bereit, unseren Beitrag zur Stabilisierung der GKV zu leisten, wie wir es auch in der Vergangenheit getan haben. Voraussetzung ist jedoch eine grundsätzlich auskömmliche Finanzierung und die Möglichkeit, effizienter zu wirtschaften, um die finanziellen Einschnitte ausgleichen zu können. Daher fordern wir die Bundesregierung auf, das Gesetz zum Sparpaket nachzubessern!“, erklärte Christian Gutendorf.
Auch Sie als Bürger:in können sich aktiv für die Belange Ihres Krankenhauses einsetzen: Vielfältige Möglichkeiten wie das Unterschreiben einer Petition, das Versenden einer E-Mail u.v.m. finden Sie hier und direkt unter
https://frei-gemeinnuetzig.de/ oder https://krankenhaus-lichter-aus.de/.


